Immer eine Gemeinschaftsleistung

(3. Dezember 2016) Voll war es im Forum der Sparkassen-Hauptstelle in Wiehl. Rund 140 Vertreter von gemeinnützigen Vereinen und Organisationen waren erschienen, um insgesamt 260000 Euro an Spenden symbolisch entgegenzunehmen.
Foto: Christian MelzerFoto: Christian Melzer Thomas Roß, Vorstandsmitglied der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden, begrüßte zum ersten Mal die Sparkassen-Gäste. Er ist seit knapp über einem Jahr im Hause und trat in dieser schon traditionellen Veranstaltung das erste Mal als Gastgeber auf. „Sparkassen haben noch nie Fahnenflucht begangen“, so Roß. Sie ziehen nicht einfach weiter, wenn die Rahmenbedingungen nicht mehr passen. Sparkasse sind regional, arbeiten in der Region für die Region. Gewinne müssten sein, doch Gewinnmaximierung sei nicht das Ziel. Ein Teil der Gewinne fließt in das Eigenkapital, damit die Sparkasse handlungsfähig bleibt. Eine Ausschüttung an Genossen oder Aktieninhaber hingegen erfolge nicht. An deren Stelle hingegen profitieren die Vereine im Homburger Land, sie erhalten jedes Jahr sechsstellige Summen. Doch das nötige Geld sei nur ein wichtiger Aspekt für erfolgreiche Vereinsarbeit. Organisations- und Motivationstalent die anderen. Dafür zolle er jedem anwesenden Ehrenamtler Respekt.

Vier Vereine stellten sich den Gästen vor. Der Männergesangverein Drabenderhöhe wurde 2016 zum siebten Mal Meisterchor. Unter der Leitung von Chorleiter Hubertus Schönauer gab er drei beeindruckende Kostprobern seines Könnens. Ernst-Ulrich Frommold als Vorsitzender des Vereins ließ die fast 130jährige Geschichte des Chores Revue passieren. Werner Demmer und Dirk Bouillon vom Gemeinnützigen Verein Benroth freuten sich auf die bevorstehende Fahrt nach Berlin, wo sie sich im Januar 2017 bei einem großen „Dorffest“ auf der Internationalen Grünen Woche die Silber-Medaille des Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ abholen werden. Beide stellten die Arbeit des Vereins vor, die schon Ähnlichkeit mit einem Unternehmensmanagement hat.

Hans Sommer wiederum stellte das Leuchtturmprojekt „Wiehler Kirchensanierung“ der Evangelischen Kirchengemeinde vor. Die evangelische Kirche erstrahlt seit einigen Wochen in neuem Kleid. Der Weg dorthin war mit viel Arbeit und Unwägbarkeiten auch in finanzieller Hinsicht verbunden, letztlich wurden jedoch alle Probleme gemeistert.

Den Regionalverband Rhein.-/Oberberg der Johanniter-Unfall-Hilfe vertrat James Happel. Anlass für die Vorstellung des weiten Betätigungsfelds bot die Spende der Sparkasse für die Johanniter-Kita Grötzenberg. Dort wurde im Außenbereich eine neue Wasserstelle errichtet, mit der die Kindertagesstätte vom Deutschen Kneipp-Bund als zertifizierter Kneipp-Kindergarten anerkannt wird.

In seinen Schlussworten stellte Sparkassendirektor Roß heraus, dass alle Projekte letztlich eine hervorragende Gemeinschaftsleistung seien, dass alle Teilnehmer ihre Ziele nur in einer Teamleistung erreichen. Und diesen Teamgedanken fördere die Sparkasse der Homburgischen Gemeinden gerne.

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