Funk, Hip Hop – Partystimmung in der Wiehltalhalle

(13. Mai 2012) Auf erfrischende Art eröffnete Carmen Brown am Samstagabend die „Funk & Hip Hop Night“ der 23. Internationalen Wiehler Jazztage. Das Energiebündel ist in einem Vorort von Lissabon als Kind einer mosambikanischen Einwandererfamilie geboren und singt und tanzt mit viel Power. Mit ihrer Band „The Elements“ interpretiert sie den Funk neu. Inspiriert von jazzigen Sounds und World-Rhythmen mit klassischen Popelementen lebt Carmen Brown den Funk – und ihre Band ist voll und ganz mit dabei.
Carmen Brown & The Elements - Fotos: Vera MarzinskiCarmen Brown & The Elements - Fotos: Vera Marzinski Das Publikum ließ sich nicht gleich mitreißen, aber Carmen Brown lockte sie immer näher zur Bühne und verführte sie zum Tanzen. Dabei sang sie dem Publikum zu „It’s All For You“. Zum Schluss gab es noch ein „What A Night“ und das, was das Publikum längst gemerkt hatte: „Can’t Stop Me“. Zwei Drittel der Stücke sind Eigenkompositionen von ihr sowie von Keyboarder Georgi Gogov und Gittarist Vincent Themba. Mit Letzterem kam auch mit „Dark City“ ein ruhiges, Akustik-Stück ins Programm, bevor sie wieder über die Bühne wirbelte. 2009 hatte sie sich beim Deutschen Rock- und Poppreis in der Kategorie bester Funk / Soul Act beworben und gewonnen. Seit dem tourt sie mit „The Elements“ durch die deutschsprachigen Länder und überzeugt mit Funk mit unbegrenzter Power.

Das Feuerwerk aus Funk, Gospel und Soul war der perfekte Start für die „Funk & Hip Hop Night“. Weiter ging es mit der Jazzkantine, die aber wahrhaftig Volksmusik im musikalischen Gepäck hatte. Es tanzt der Bi Ba Butzemann“ oder „Im Frühtau zu Berge“ sind erstmal eher altes deutsches Liedgut. Aber zum Musikantenstadl mutierte der Abend doch nicht. Ganz im Jazzkantinen-Sound mit viel Rap kam Erstaunliches zu Gehör. Die Jazzkantine zeigte auch hier, welches Potential in der erfolgreichen Jazz-HipHop-Band steckt. Mit den Neuinterpretationen der volkstümlichen Lieder begeisterten sie ebenso wie mit „Es ist Jazz“ oder „Geht ab“. Jazzkantine feat. Tom GäbelJazzkantine feat. Tom Gäbel Sie überschreiten gerne Grenzen und wen verwundert es da, dass sie noch einen draufsetzten mit „Jazzkantines Hell's Kitchen“. Auf dem Highway to hell feat. Tom Gaebel kam ein „I Was Made For Loving You“ oder auch das „Highway to hell“ ganz anders daher. Und das Publikum begeisterten sie mit jedem Stück. Dabei ist Tom Gaebels Stil eher ein locker, swingendes Easy-Listening. Er zeigte in Wiehl, dass er nicht nur Erfolg mit Jazz und Swing, sondern genauso auch mit Pop, Rock und Soul hat. Zudem ist er grandios zusammen mit der „heiß und fettig“ Band – da wurde es jedem heiß und der Sound richtig fett. Alles mit dem typischen Jazzkantinen Sound und dazu Tom Gaebels Gänsehaut erzeugende Stimme.

Tachiles und Cappuccino rappten was das Zeug hielt. Christian Winninghoff (Trompete) und Heiner Schmitz (Saxophon) lieferten sich zudem noch kleine Battles. Selbst ein Geburtstagsständchen bauten die Musiker ein – für Keyborder Simon Grey. Die Braunschweiger groovten was das Zeug hält und brachten die Halle zum Singen. „Wenn ich ein Vöglein wär“ trällerten die Gäste munter mit, auch wenn der Text zwischenzeitlich von Cappuccino in ein „Wenn ich ein Laubfrosch wär“ umgewandelt wurde. Zwischendrin die Einlagen von DJ Air Knee am Plattenteller und auch Drummer Andi Lindner ließ es krachen. Immer wieder bewies die Jazzkantine: die Band steht für einen einzigartigen Stilmix aus Jazz, Funk, Soul & Hip Hop. Damit sind sie so facettenreich, dass keiner beim Zuhören zu kurz kommt.

Vera Marzinski

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Fotos: Vera Marzinski
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