Jazzlight 2016: Jazzfrühschoppen

(5. Mai 2016) Ein perfekter Jazzfrühschoppen zum Wiehler „Jazzlight 2016“: Sonnenschein, kühle Getränke und eine Band mit viel Swing. Gemütliches Beisammensein im jazzigen Ambiente. Wie im Vorjahr beschränkten sich die Wiehler Jazztage auf eine Lightversion.
The Roaring Zucchinis - Foto: Christian MelzerThe Roaring Zucchinis - Foto: Christian Melzer Mit „Jazz in der Kneipe“ in neun Lokalitäten am Mittwochabend und einem Jazzfrühschoppen am Donnerstagmittag. Dennoch lockte dies wieder viele Gäste an und so war der Biergarten im „Plattes“ schon um 11 Uhr voll besetzt, als die „Roaring Zucchinis“ ihr musikalisches Programm starteten.

Bei den „Roaring Zucchinis“ trifft der geschmeidige und bezaubernde 40er Jahre Swing auf den energiegeladenen Jive, gewürzt mit einer Prise italienischem Dolce Vita. Da wird ein „Just A Gigolo“ geschmettert und auch ein „Americano“ und viele Frauen wurden besungen. Von „Oh Mary“ über „Angelina“ bis zu „Carina“. Schön einen Titel von Roger Cicero zu hören, denn sie präsentierten auch sein „Zieh die Schuhe aus“. Mit ihrem neuen charismatischen Sänger Toby Mulherrin haben die „Zucchinis“ auch swingende Klassiker wie „Beyond The Sea“, „Twenty Something“ oder „Mr. Bojangles“ im Repertoire. Hinzu kommen eine perfekt eingespielte Rhythmusgruppe – Wolf Meiler (Schlagzeug) und Roberto Klinger (Bass) – mit einem hervorragenden Pianisten – Charly Thomass - und zwei Bläser – Marcus Kramer (Posaune) und Stephan Reiser (Saxophon) -, die dem Bandnamen „Roaring Zucchinis“ alle Ehre machen.

In den Las Vegas Nightclubs und Casinos entstand in den 50er und 60er Jahren eine Musik, die auf einmalige Art und Weise Leichtigkeit, Spielwitz und Entertainment in sich vereinte. Mit über 700 Konzerten in den letzten fast 20 Jahren bringen „The Roaring Zucchinis“ diese Atmosphäre authentisch und mit vielen Original Arrangements wieder auf die Bühne. Smart führt Toby Mulherrin durch die drei Sets am strahlenden Himmelfahrts-Vormittag. Gute Musik und das passende Wetter für einen Jazzfrühschoppen – besser geht es gar nicht. Und mitsingen durfte das Publikum auch. Da schallte dann ein „Haidi haidi haidi hai – hodi hodi hodi ho“ zu „Minnie The Moocher“ und auch bei „I Wanna Be Like You“ waren die Jazzfrühschoppengäste mit dabei. Dabei blieben auch so gut wie alle bis zum Schluss. Kein Wunder bei dieser bestens abgestimmten Band aus München. Guter Sound und viel Stimmung brachten sie rüber und gaben am Schluss auch bereitwillig an einige Fans Autogramme. So muss ein Jazzfrühschoppen sein.

Vera Marzinski

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