Boogie-Woogie und Sonnenschein zum Abschluss

(25. Mai 2017) Boogie-Woogie zum Mitswingen und Abtanzen zelebrierte die „Papa’s Finest Boggie-Band“ zum Jazzfrühschoppen, der gleichzeitig der Abschluss der „Seven Nights Of Jazz 2017“ war.
Foto: Christian MelzerFoto: Christian Melzer Kulturkreis-Geschäftsführer Hans-Joachim Klein blickt auf sechs musikalisch-besondere Tage im Burghaus Bielstein – nur zwei nicht ausverkauft -, einem traditionellen „Jazz-in-der-Kneipe“-Abend und einen ebenfalls gut besuchten Jazzfrühschoppen zurück. „Das neue Format funktioniert“, so Klein. Es sei genau die richtige Entscheidung gewesen, den Jazz in Wiehl so weiter fortzuführen. Vier der sechs Veranstaltungen im Burghaus Bielstein waren ausverkauft. Und das Programm für 2018 hat er auch schon aufgestellt – am 3. Mai 2018 heißt es dann wieder „Seven Nights Of Jazz“ in Wiehl. Und an Himmelfahrt wird es wieder einen Frühschoppen geben. Wie auch diesmal zu Abschluss – das ist ebenso Wiehler-Wiehler-Jazztage-Tradition wie der Jazz-in-der-Kneipe.

Die „Papa’s Finest Boggie-Band“ ließ bei Kaiserwetter „The good times roll“ und behaupteten von sich „I’m just a gigolo“. Hochklassiges Boogie-Piano spielte Frank Spannaus, das Ganze vorwärts getrieben von dem dynamischen Drumming von Holger „Schlomo“ Schütz. Dazu die vitale Bühnenpräsenz und bluesiger Sologesang von Bassist Volker Picard und heiße Soli und röhrende Riffs von Tenorsaxophonist Matthias Rüdiger. Sie spielten beim Boogie-Festival Augsburg, Jazzfest Burghausen, Internationales Boogie-Turnier Roth und vielen anderen Festivals. Die 1991 gegründete Boogie-Band orientiert sich neben vielen eigenen Titeln an Stücken von Louis Jordan, Ray Charles, Luis Prima, Fats Domino und Sam Butera. Für den Frühschoppen in Wiehl die perfekte Wahl. Die Stimmung war entsprechend gut und rundete das diesjährige Jazzfest ab, bei dem es viele Highlights gab. Schwierig, hier ein besonders Highlight herauszunehmen, so Hans-Joachim Klein, denn alles sei sehr unterschiedlich gewesen und jedes auf seine Art schön und qualitativ sehr gut. Zwei besonders emotionale Momente waren für ihn einerseits die im Treppenhaus des Burghauses gespielte Zugabe der „Fun Horns“ „Der Mond ist aufgegangen“ und anderseits das letzte Stück von „Marina & The Kats“. Hier waren die drei Musiker näher ans Publikum gerückt, erzeugten dadurch schon eine intimere Atmosphäre und das Lied „Small“ berührte sehr. Nun können die Jazzfreunde sich wieder knapp ein Jahr auf neue Highlights und besondere Konzerte freuen, denn leider ist die 2017-Woche schon vorbei.

Vera Marzinski

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