Umweltratgeber - VW

Verbrennen

Pflanzenabfälle dürfen laut Pflanzenabfallverordnung nur dann verbrannt werden, wenn keine anderen Entsorgungsmöglichkeiten angeboten werden.

Im Stadtgebiet Wiehl kann die Biotonne genutzt werden. Wer keine Biotonne hat, hat sich dazu verpflichtet, alle organischen Abfälle auf seinem Grundstück zu kompostieren.

Das Verbrennen von Pflanzenabfällen ist daher bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Ordnungsamt der Stadt Wiehl, Tel. (02262) 99-214.

Alle anderen Abfälle dürfen selbstverständlich ebenfalls nicht verbrannt werden! Hier gibt es keine Ausnahmeregelung.

Abbrennen und Abflämmen von Bodendecken auf Feldrainen, Böschungen, nicht bewirtschafteten Flächen und Wegrändern ist nach dem Landschaftsschutzgesetz verboten und kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Dieses Verbot dient dem Artenschutz (z.B. Schutz von Nist-, Brut- und Zufluchtstätten für Tiere).

Verbundverpackungen

Beispiele für Verbundverpackungen sind Milch- und Saftkartons.

Diese Verpackungen bestehen aus Pappe, die mit Kunststoff und teilweise auch noch mit Aluminium beschichtet sind.

Bislang lässt sich nur der Pappe-Anteil wiederverwerten. Die Kunststoff- und Alubeschichtungen werden weiterhin deponiert.

Die Entsorgung von Verbundverpackungen erfolgt über den "Gelben Sack".

Verdünnung

Lösemittel

Verpackungen

Verpackungen haben einen großen Anteil am Hausmüllvolumen. Im Sinne der Abfallvermeidung sollten Sie daher auf aufwendig verpackte Artikel verzichten. Diese Verpackungen dienen zum großen Teil nur der Werbung und sind für den eigentlichen Zweck unnötig.

Verkaufsverpackungen werden seit 1993 über den Gelben Sack entsorgt.

Umverpackungen (z.B. Karton um die Zahnpastatube) können Sie direkt im Laden in die dafür aufgestellten Behälter werfen.

Achten Sie darauf, dass Sie Verpackungen wählen, deren Wiederverwertung problemlos ist, wie z.B. Glas oder Papier.

Verpackungsverordnung

Vogelnistkästen

Nistkästen

Wandfarben

Dispersionsfarben

Wäschetrockner

Wenn nasse Wäsche auf die Leine gehängt wird, trocknet sie bekanntlich früher oder später von selbst. Wer keinen Garten oder Trockenboden hat, ist dabei meist auf die Leine im Badezimmer angewiesen. Diese Methode erfordert vom Energie-, Geld- und Arbeitseinsatz her immer noch den geringsten Aufwand. Elektrische Wäschetrockner gelten deshalb zu Recht als ausgesprochene Luxus-Geräte. Trotzdem finden sie immer breitere Anwendung.

Bei den Wäschetrocknern unterscheidet man technisch die Ablufttrockner und die Kondensationstrockner. Kondensationstrockner verbrauchen bis zu 20 % mehr Strom als ein Ablufttrockner. Alle Geräte weisen bedeutsame Unterschiede in ihren Verbrauchswerten auf, so dass der Vergleich in jedem Falle lohnt.

Wäschetrockner können als Sperrmüll entsorgt werden.

Wald

Ungefähr 39% unseres Stadtgebietes bestehen aus Waldflächen. Der Wald ist nicht nur Wirtschaftsfaktor, er bietet vielen auch Ruhe und Erholung. Darüber hinaus filtert er Staub und Schadstoffe aus der Luft und wirkt feuchtigkeitsregulierend.

Das zeigt, wie wichtig der Wald für uns ist. Leider ist aber auch der Wiehler Wald durch die fortschreitende Luftverschmutzung betroffen.

Die im Wald lebenden Tiere brauchen Ruhe. Halten Sie sich deshalb bei Spaziergängen an die vorgegebenen Wege.

Übrigens: Wer den Wald mit einer kostenlosen Müllkippe verwechselt, ist fehl am Platze bzw. im Wald.

Waldsterben

Anfang der 80-er Jahre berichteten die Medien intensiv über neuartige Waldschäden. Dieses Thema war damals in aller Munde. Auch wenn das Interesse der Medien erheblich nachgelassen hat, zeigen die Ergebnisse der jährlichen Waldschadenserhebung, dass das Problem der neuartigen Waldschäden nach wie vor in aller Schärfe besteht.

Betrachtet man die wichtigsten Baumarten, so sind in der Bundesrepublik Deutschland inzwischen fast jede zweite Eiche (45%), jede dritte Buche (32%), nahezu jede vierte Fichte (24%) und jede fünfte Kiefer (20%) mittelstark und stark geschädigt bzw. teilweise bereits abgestorben.

Waschbenzin

Lösemittel

Waschmaschinen

Beim Kauf von Waschmaschinen sollten Sie unbedingt anhand der "Produkt-Information" die Energie- und Wasserverbrauchsdaten vergleichen. Mehrere Hundert Mark Mehrkosten für sparsame Geräte amortisieren sich aufgrund geringerer Betriebskosten innerhalb weniger Jahre.

Nutzen Sie das Fassungsvermögen der Maschine voll aus und dosieren Sie das Waschmittel richtig. Die geringste vom Hersteller empfohlene Menge ist bei unserem besonders weichen Trinkwasser oft noch zu viel.

Verzichten Sie auf Waschhilfsmittel und Nachbehandlungsmittel wie Waschverstärkertücher, Weichspüler, Appreturen usw.

Ausgediente Waschmaschinen können Sie als Sperrmüll entsorgen.

Waschmittel

Herkömmliche Vollwaschmittel enthalten neben waschaktiven Substanzen (Tensiden) Bleichmittel und Wasserenthärter in großen Mengen. Eine gute Alternative dazu bieten sogenannte Baukastensysteme, mit denen Sie die genannten Komponenten bei Bedarf dosieren können.

Unser Trinkwasser liegt im Härtebereich 1. Die kleinste vom Hersteller empfohlene Waschmitteldosis ist oft noch zu viel.

Wasserenthärter werden erst ab Härtebereich 2 gebraucht. Er ist bei uns also unnötig.

Bleichmittel wirken erst ab einer Temperatur von ca. 50°C und werden nur bei stark verschmutzter Weißwäsche benötigt.

Wasser

Trinkwasser

Wasserläufe

Das Wasser unserer Erde befindet sich in einem ewigen Kreislauf. Verschmutzungen schaden und können, wenn überhaupt, nur mit viel Geld wieder beseitigt werden.

Unsere Bäche und Teiche zählen zu den wertvollsten Lebensräumen. Nirgendwo sonst entfaltet die Natur eine ähnliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren wie im oder am Wasser. Der Schutz dieser Biotope ist darum besonders wichtig.

Vor allem sind sie kein Platz für Abfälle. Auch ein Eintrag von Grünabfällen, insbesondere Rasenschnitt, kann die Gewässer in starkem Maße belasten.

Wasserenthärter

Wasch- und Reinigungsmittelhersteller verzichten mittlerweile nahezu alle auf die Verwendung von gewässerschädigendem Phosphat als Wasserenthärter. Heute wird meist Zeolith A (Markenname SASIL) verwendet. Aber auch dieser Wasserenthärter ist bei unserem besonders weichen Wasser unnötig.

Wasserhärte

Trinkwasser

Watte

Werfen Sie Ihre gebrauchten Wattebäusche und Wattestäbchen bitte nicht in die Toilette, sondern in die graue Restmülltonne. Sie verursachen im Kanalsystem und in der Kläranlage erhebliche Probleme und gelangen über diesen teuren Umweg letztlich doch auf die Deponie.

WC-Reiniger

WC-Reiniger reagieren durch Säurezusatz und wirken damit gegen hartnäckige braune Verfärbungen und Kalkablagerungen. In einem umweltfreundlichen Haushalt wird der gleiche Effekt mit Essigessenz oder einfachem Essig erreicht.

ACHTUNG:
Bei gleichzeitiger Verwendung von WC-Reinigern und Sanitärreinigern kann in Sekundenschnelle das hochgiftige Chlorgas entstehen!

Reste von WC-Reinigern entsorgen Sie am Schadstoffmobil.

Weichspüler

Weichspüler ist überflüssig - erst recht bei unserem besonders weichen Trinkwasser - und belastet nur unnötig das Abwasser. Mit Weichspüler behandelte Wäsche verliert einen Teil ihrer Saugfähigkeit, verschmutzt schneller und kann Allergien auslösen.

Wenn Ihre Wäsche nicht stets kuschelig weich ist, so sollte ein Verzicht auf Weichspüler dennoch nicht schwer fallen, der Umwelt zuliebe.

Weißblech

Weißblech ist dünnes Stahlblech, das mit Zinn beschichtet wird. Es findet vornehmlich in der Verpackungsindustrie bei Konserven- und Getränkedosen Verwendung.

Die Entsorgung und Verwertung aus dem Haushalt findet über den Gelben Sack statt.

Weihnachtsbäume

Weihnachtsbäume werden am Anfang jeden Jahres von der Feuerwehr oder dem CVJM abgeholt. Ansonsten werden sie wie Gartenabfälle behandelt.

Werbewurfsendungen

Werbesendungen und Broschüren bringen häufig die Briefkästen zum Überquellen und tragen zum Wachstum der Abfallmenge bei. Wenn Sie auf diese Werbung keinen Wert legen, genügt es nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes, wenn Sie auf Ihren Briefkasten folgenden Zettel kleben:

BITTE KEINE WERBUNG EINWERFEN!

Die Verteiler müssen sich an Ihre Aufforderung halten.

Bitte bedenken Sie: Ihr Postbote darf dann keine Postwurfsendungen mehr zustellen. Hiervon ist auch der Abfuhrkalender betroffen!

Wenn Sie an Sie adressierte Werbesendungen erhalten, auf die Sie keinen Wert legen, können Sie diese mit der Aufschrift:

ANNAHME VERWEIGERT ZURÜCK AN ABSENDER

in den nächsten Briefkasten werfen. Streichen Sie Ihre Adresse deutlich, aber noch lesbar durch.

Windeln

Einwegwindeln werden, wie der Name schon sagt, nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Da es keine Verwertungsmöglichkeit gibt, werden sie über die graue Restmülltonne entsorgt.

Eine Alternative zu Wegwerfwindeln sind die von früher bekannten Stoffwindeln, deren Handhabung im Gegensatz zu damals wesentlich vereinfacht wurde.

Sicher, für das Windelwaschen wird eine Menge Wasser verbraucht und die Ökobilanz sieht nicht besser aus als bei Wegwerfwindeln. Dennoch kann die Abfallmenge durch Stoffwindeln enorm reduziert werden und billiger als ständig Einwegwindeln zu kaufen ist es letztendlich auch.

Zusätzlich steht im Stadtgebiet ein Sammelcontainer für gebrauchte Einwegwindeln zur Verfügung. Die Anlieferung muss in handelsüblichen Müllsäcken erfolgen. Im Rathaus/Bauhof werden keine speziellen Säcke ausgegeben.

Abgabestelle:
Städtischer Bauhof
Bechstr. 55, Mühlen
Öffnungszeiten:
Montag – Mittwoch
8.00 – 15.30 Uhr
Donnerstag
8.00 – 14.30 Uhr
Freitag
8.00 – 12.00 Uhr

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