Weltmusik bei der „African Dance Night” in der Wiehltalhalle

(31. Mai 2011) Mit der „African Dance Night“ schlossen die Veranstaltungen der 22. Internationalen Wiehler Jazztage in der Wiehltalhalle ab - den endgültigen Abschluss können die Gäste am Dienstag beim „Jazz in der Kneipe“ erleben. Aber vorher gab es eine aus-führliche Reise durch unterschiedlichste Musikrichtungen.
„Manu Dibango & Soul Makossa Gang” - Fotos: Christian Melzer„Manu Dibango & Soul Makossa Gang” - Fotos: Christian Melzer Ein Ohrenschmaus: „Manu Dibango & Soul Makossa Gang”. Manu Dibango spielt in einer besonderen Liga und spricht besonders die Fans von Sax-Soundvariationen an. Er hat die Weltmusik in einem breiten Spektrum in seiner musikalischen Laufbahn genutzt – davon hörten die Gäste am Montagabend einiges. Musik mit vielen Facetten, die in die Beine geht. Perfekt für die „African Dance Night“!

Mit „Conti’s“ eröffnete die „Soul Makossa Gang“ den zweiten Teil des Konzertes und schon mit „Mouvement“ kam Manu Dibanbo mit seinem auf Hochglanz poliertem Alt-Saxophon dazu. Über „Kango“, „Malaika“ bis zu „Soul Makossa“ und natürlich nicht ohne Zugaben zelebrierten die Musiker gemeinsam mit Manu Dibango ein besonderes African-Party-Konzert. Herausragend Durmmer Jacques Conti-Bilong. Aber auch die anderen Musiker - Raymond Doumbe (Bass), Patrick Marie-Magdelaine (Gitarre), Julien Agazar (Keyboards), Jonathan Handelsmann (Saxophon und Flöte) und Guy Nwogang (Percussion) - spielen in einer hohen Liga. Valèrie Ekoume begeisterte mit ihrem Gesang. Immer wieder entfachten die Musiker Begeisterungsstürme beim Publikum.

In den Vereinigten Staaten wurde “Soul Makossa” ein Riesenerfolg: 40.000 Zuhörer kamen ins Yankee Stadion, 354 000 in den Madison Square Garden in New York. Mit den “Fania All Stars” ging Manu Dibango auf Tour und wurde zum Bindeglied zwischen Afrika, Europa und Amerika. Er machte Musik mit Herbie Handcock, Sting, Brandford Marsalis und anderen internationalen Stars. Manu Dibango hat einen Afro-Jazz-Stil geschaffen, der vor allem eines ist: unverkennbar. Überhaupt ist gerade die Begegnung mit Musikern aus den unterschiedlichsten Stilen und Schubladen genau das, was die Musik für Dibango zum spannenden Abenteuer macht. In den Jahrzehnten seiner Karriere, wurde der Saxophonist zu einer der Schlüsselfiguren in der Begegnung mit dem afrikanischen Kontinent. Er gilt als einer der Väter des Afro-Beat, einer tanzwütigen Mischung aus traditioneller afrikanischer Musik, Jazz und Funk, und als wichtige Einflussgröße auf die Entwicklung der Discomusik. Super tanzbare Musik - super Stimmung. Was braucht eine „African Dance Night“ mehr. „Jabaroo“„Jabaroo“ Aufgeheizt hatte „Jabaroo“ das Publikum. Die Stimmung hatten sie sehr gut aufgebaut für den Hauptakt im zweiten Teil und so waren die Gäste schon beim ersten Part des Abends voll dabei und gingen gut mit. Man fühlte sich teilweise wie im Ur-wald bei den späherischen Tönen, die „Jabaroo“ erzeugt. Die Musik von “Jabaroo“ hat sich seit den experimentellen und esoterisch angehauchten Anfängen Mitte der 90er Jahre stark verändert. Stilistisch lässt sich die Band nicht so recht in eine Schublade pressen, denn sie bedienen gleich mehrere Stilrichtungen. Der gebürtige Australier Kevin Kulpe führt nicht nur als Sänger und Frontmann durch die Konzerte, er spielt auch mit großer Meisterschaft auf dem Didgeridoo.

Mit Stücken aus der eigenen Feder, die sie sich zusammen erspielen - wie „Jim Jim Falls“, „Hope“ oder „Road Train“ - tritt die Oberbergische Kultband mit ihrer eigenen Klangwelt auf. Peter Jahn (Bass + Gesang), Andreas Keller (Gitarre + Gesang), Christoph Krämer (Percussion), Kevin Kulpe (Gesang + Didgeridoo), Monika Rap-penhöner (Keyboard, Flöte + Gesang) sowie Volker Reimann (Harfe) entführten das Publikum an diesem Abend hinein in einen Partyabend der besonderen Art, der seinen Höhepunkt im „Soul Makossa“ fand.

Kulturkreis Wiehl

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